Historie


Die Stifterin – Doris Oster

Doris Oster, die Namenspatronin der Stiftung, verbrachte ihr Leben in Köln-Lindenthal. Dort wohnte sie und führte, nach dem frühen Tod des Vaters zunächst gemeinsam mit ihrer Mutter und später alleine, das elterliche Feinkostgeschäft auf der Dürener Straße. Auch pflegte sie ihre Mutter bis zu deren Tod.

 

Schon seit Generationen besaßen die Familien Oster, deren Vorfahren seit Jahrhunderten in diesem Kölner Stadtteil ansässig waren, Grundbesitz in Lindenthal und Umgebung. Nach dem Krieg, in dessen Vorlauf auch die Immobilien der Stiftung überwiegend zerstört worden waren, ließ sie die zerbombten Häuser wieder aufbauen und konnte so den Familienbesitz erhalten und einigen Kölner Bürgern eine Wohnung überlassen.

 

Doris Oster war unverheiratet und kinderlos. Sie hatte ihr Leben lang eine besondere Zuneigung zu Kindern. Da sie selber im Alter unter einer Sehbehinderung litt, war es ihr Wunsch, dass aus ihrem Nachlass eine Stiftung zu Gunsten sehbehinderter Kinder in Köln und der größeren Umgebung gegründet wird.
Die Stiftung wurde nach ihrer Gründung dann im Jahre 2004 von der Bezirksregierung Köln anerkannt und ist seitdem, vom Finanzamt bescheinigt, gemeinnützig und mildtätig aktiv